"Wie schaffst du das alles?"






Moin, vor ein paar Tagen bekam ich eine nette Anfrage von einer Frau, die gerne wissen wollte, wie ich denn das alles schaffen würde. Job, Kinder, Haushalt und Co. Dieses Mail liess mich doch etwas nachdenklich werden und weil ich solche Fragen schon oft gestellt bekommen habe, möchte ich das hier beantworten und hoffe sehr, dass vielleicht andere Frauen dadurch Anregungen bekommen oder einfach darüber nachdenken.

Ja, wie schaffe ich das eigentlich?

Eines vorweg: 

 - Ich habe eine positive Grundeinstellung, auch wenn mich etwas aus der Bahn wirft. Und glaubt mir: Das hat es mal. 

- Wenn mir eine Sache Spaß macht, dann bin ich ein Arbeitstier und in dieser Zeit unheimlich produktiv!

- Ich bin schnell! 

- Mein Mann sagt, dass ich das Wort "Organisation" erfunden habe. Das lasse ich mal so stehen - ganz so schlimm ist es aber nicht. Bei mir muss nicht alles durchorganisiert sein, nur der Rahmen muss stimmen. Das heisst aber auch, dass ich die meisten Sachen hier bei uns in der Familie organisiere. Urlaube, Überweisungen, Arzttermine etc. 

- Ich bin seit 16 Jahren mit meinem Mann zusammen, der mich immer unterstützt. 
Wenn unser kleiner Kosmos hier zusammenbrechen würde, dann weiss ich, dass meine Mutter aus 450 km Entfernung anreisen würde. Das möchte ich aber meist nicht. Nur einmal als wir alle Magen-Darm hatten und mit zwei kleinen Kindern alle zusammen auf der Couch lagen und nicht mehr wussten, wie wir diesen Tag überstehen würden. Danach lag natürlich meine Mutter bei uns - ist klar!

Unser Alltag unter der Woche sieht meist so aus:

Unser Alltag!

6.30 Uhr aufstehen (da wird mein Mann jetzt lachen, da es bei mir oft auch 7.00 Uhr wird), mein Mann macht nach dem Duschen schon einmal das Frühstück und unsere Mädels stehen auf. Den Streit um die Klamotten und über die 10cm mehr Platz im Badezimmer lasse ich jetzt mal unerwähnt. Alle sind jetzt fertig und wir essen zusammen ein Müsli, ich schmiere noch schnell Butterbrote, schäle Obst und dann geht es ab in den Kindergarten. Mein Mann hat sich schon auf den Weg zur Arbeit gemacht! 

Um etwa 9.00 Uhr sitze ich am Schreibtisch. Beantworte dann Mails und andere Nachrichten, entwerfe neue Schnittmuster, mache den Shop fein. Koordiniere alle Sachen, die mit meinem Label Hedi zu tun haben. Und das sind manchmal 1000 Sachen, die man so nicht einfach sieht! Päckchen packen, Schnittmuster tüten, neue Blogposts planen, Schnitte zur Probe nähen und mit meinen Mädels fotografieren. 

Nach 5 Stunden Kindergarten hole ich meine Mädels wieder ab. Vorher versuche ich noch schnell den Frühstückstisch abzudecken, die Spülmaschine zu leeren und vielleicht mal kurz ne Waschmaschine anzustellen. Eben so Sachen, die sein müssen und alle machen. Ein warmes und schnelles Essen koche ich mir auch noch und esse dann vor dem Fernseher, damit es nicht ganz so einsam ist. (Kinder, einmal weghören bitte!) So ist übrigens auch mein "Ratz-Fatz-in-meinen-Mund-Montag" entstanden. Mit leerem Magen bin ich nämlich nicht auszustehen!  

Wir haben in der Woche nur einen festen Termin, an dem wir zum Kinderturnen gehen. Sonst haben meine Mädels die Nachmittage frei und ich so auch. Meistens spielen sie mit den Nachbarskindern und ich kann noch Dinge erledigen oder wir gehen auf den Spielplatz. Gerne sind wir an der frischen Luft und bewegen uns. Das macht allen Spaß! 

Um 18.00 Uhr gibt es Abendessen und mein Mann kommt dann gegen 18.30 Uhr Heim. Nach dem Sandmann bringt er die Kinder ins Bett. Oft spielen sie dann noch in ihrem Zimmer und um spätestens 20.00 Uhr schlummern sie. Dann machen wir es uns gemütlich!

In jeder freien Minute, die manchmal noch übrig bleibt, arbeite ich übrigens. Das wird sich sicherlich auch irgendwann mal ändern, aber im Moment ist das so ok und ich komme damit klar. Ich habe mir ja diesen Job selbst ausgesucht, damit ich mögliche Freiheiten habe. Diese nehme ich mir manchmal auch. Treffe mich mit einer Freundin oder erledige Sachen, die zu erledigen sind. Wenn meine Mädels krank sind, dann ist das so und ich arbeite eben mal am Krankenlager. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das machen kann, was mir zu 100% Spaß macht! Auch in meinen alten Jobs als Radioautorin oder PR-Beraterin hatte ich immer sehr großen Spaß und habe immer mein Bestes gegeben! So bin ich. 


Wenn ich mir das so anschaue, dann ist es doch ein ganz normaler Tag. Die Verpflichtungen, die man so hat sind doch überall gleich. Ich hasse es, wenn ich viele Termine noch am Nachmittag habe.  Vorsorge für die Mädels, für mich, Zahnarzt etc. Ätzend! Aber da müssen wir all durch! Meine Kinder sind auch nicht weniger Kind als alle anderen - mit allen Phasen, die da so kommen. Ihr wisst schon was ich meine, oder? 

Auch ich habe Phasen, wo ich müde und kaputt bin. Gerne fahren wir dann am Wochenende an die Ostsee. Morgens hin und abends zurück. Wir versuchen uns das Leben am Wochenende schön zu machen - gehen im Wald spazieren, essen irgendwo einen leckeren Kuchen oder besuchen Freunde. Wir kosten Hamburg voll aus und machen immer schöne Ausflüge.

Ach, und am Montag kommt immer die Biokiste und füllt den Kühlschrank mit Obst, Gemüse, Eier, Brot und Milch auf. So muss ich am Montag nicht einkaufen und habe Zeit etwas länger zu arbeiten! Eine Biokiste hatte ich schon als unsere Zwillinge ganz klein waren - eine riesengroße Hilfe ist das. Das ist neben meinen Mann auch die einzige Hilfe, die wir haben. Unsere gesamte Familie wohnt mindestens 400 km weit weg. Aber wir haben uns ja für unsere Lieblingsstadt Hamburg entschieden, da nehmen wir das in Kauf. 

Tja, und wie schaffe ich das jetzt alles? Vielleicht ist es meine Einstellung.

 "Ich schaffe das schon", sage ich mir oft. 

Und dann schaffe ich es auch. 

Ich bin keine Super-Hedi-Woman, auch ich habe Momente, wo mir alles zu viel wird. Finde ich alles normal und nehme es auch so an! Dann sind es meistens die kleinen Dinge des Lebens, die mich wieder auf gute Gedanken bringen. 

Während ich hier diesen Blogpost schreibe, koche ich Risotto zum Abendessen, habe mit der Nachbarin einen Kaffee getrunken und mit meinen Kindern "aufräumen" gespielt! Und jetzt schreibe ich den Blogpost zu Ende, während mein Mann die dreckigen Teller in die Spülmaschine einräumt.

P.S.: Beim Lesen des Artikels muss ich schon etwas schmunzeln über mich selbst. Ist ja doch ganz schön viel, was ich da so mache... 

Ich freue mich diesmal sehr über Eure Kommentare! Wie schaffst du das alles so?

Knutscha, Nina









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  1. Hallo,

    ich finde es immer total interessant wie es hinter den Kullissen aussieht. Das klingt nach einem realtiv normalen Tag vollgestopft mit Terminen - trotzdem bewundernswert :-)

    Wie haben auch kaum Verwandtschaft in der Nähe, mein Mann ist unter der Woche beruflich unterwegs und ich mit den zwei Kids und den drei Hunden meist allein daheim. Seit der Geburt unserer Tochter kriegen auch wir einmal in der Woche ein Biokistl geliefert - eine wahnsinnige Erleichterung, das stimmt.

    Liebe Grüße
    Cornelia

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    1. Liebe Cornelia, ja die Biokiste ist super und meine Kinder freuen sich schon immer darauf! Viele Grüße, Nina

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  2. Liebe Hedi!
    Das ist ja schon beeindruckend! :-) Die Frage wurde mir auch schon gestellt... für mich ist das Nähen aber "nur" ein Hobby. "Nur" in Anführungszeichen, weil es gleichzeitig meine Entspannung und meine Flucht aus dem Alltag ist. Beim Nähen kann ich einfach ich sein. Ich bin jung Mama geworden und habe ein halbes Jahr später dann mein Studium angefangen. Somit ist mein Lockenkopf von Mittwoch bis Freitag betreut bei Oma und Opa und 1 Tag in der Krippe. In dieser Zeit kann ich aber nicht nähen, sonder fahre nach Zürich um an der Pädagogischen Hochschule zu lernen oder meine Präsenzzeit abzusitzen. Gerechnet wird bei uns, dass wir 30 Arbeitsstunden haben (in 3 Tagen :-S) Daher habe ich mir am Montag nochmals einen halben Tag gegönnt wo mein Kleiner in der Krippe ist. Hier ist mein Puffer wenn ich meine Arbeiten für das Studium nicht schaffe. Wenn doch, hab ich hier Zeit für mich (oder für den Haushalt ;-))
    Ansonsten nähe ich während mein Lockenkopf seinen Mittagsschlaf hält und abends wenn er um ca. 20.00 eingeschlafen ist. Da mein Mann als Koch abends nicht zuhause ist, fällt bei uns der gemütliche Abend zu zweit sowieso weg. Mittwoch bis Freitag mag ich am Abend aber oft gar nicht mehr und schaue einfach ein wenig fern und surfe in den Blogs und auf Facebook um neue Ideen zu sammeln.
    Also wie schaffe ich das alles: Ich mache einfach und mache so viel (oder wenig) wie mir gut tut.
    Liebe Grüsse
    Fenna

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    1. Liebe Fenns, das hört sich auch nach einem anstrengenden Tag an und ich bin immer wieder überrascht wie viel wir Familien doch schaffen! Hut ab! Aber wie ich sehe, hast du eine gute Einstellung dazu! Rock on! Viele Grüße, Nina

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  3. Liebe Nina,

    was für ein toller, toller Post - ehrlich, authentisch, voll aus dem Leben - und die Fotos sind wunderschön! Es ist unglaublich inspirierend, mit welcher Gelassenheit Du das alles angehst. Das möchte ich mir, glaube ich, mitnehmen. Zu denken: ich schaff das schon - und alles andere eben nicht. Ich mach mir immer so einen Stress, was ich nicht alles schaffen will. Und dann nehme ich mir keine Zeit für das schöne Leben und spiele zu wenig mit den Kinder - da leiden wir dann alle drunter. DANKE für das Augen öffnen heute Abend!

    Eine feste Umarmung,
    Caro

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    1. Sehr gerne liebe Caro! Und danke dir für diesen Kommentar! Dieser Konflikt zu wenig Zeit zu haben für die Kinder habe ich natürlich auch! Ich habe mich zwar bewusst für nur 5 Stunden Kita entschieden, aber manchmal muss ich auch noch mittags was schaffen und da plagt doch das Gewissen! Aber das ist normal, finde ich! Drück dich, Nina

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  4. Das hast du super toll ge-/beschrieben.
    Ich glaube, ganz wichtig ist wirklich eine positive Grundeinstellung. Und dann läuft der rest meist doch irgendwie.
    Lg kristina

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    1. Liebe Kristina, ja da hast du Recht! Manchmal habe ich auch Angst etwas nicht zu schaffen und dann war es im Nachhinein doch ein Klacks! Viele Grüße! Nina

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  5. Da guck ich mir mal den Optimismus ab und schaffe morgen gleich noch mehr. Ich bewunder euch Power-Frauen ja nicht nur dafür dass ihr soviel schafft. Sondern auch dafür, dass ihr dabei noch so gut ausseht!
    Herzlichen Gruß.

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    1. Ha ha, danke! Aber glaub mir: Ohne Concealer gegen Augenringe sehe ich auch nur wie eine normale Mutter aus, die auch mal wenig schläft!

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  6. Huhu,

    wann machst du denn den Haushalt? Da ist es ja leider mit Spülmaschine ein-/ausräumen und Wäsche waschen nicht getan. :( Ehrlich, noch interessiert es wirklich wie die Leute es schaffen, dass immer alles so schön adrett aussieht. Ich hab drei Kinder und werd immer ganz hektisch, wenn sich Besuch ankündigt. : D

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    1. Ha ha, wir bekommen heute Abend Besuch von Freunden mit drei Kindern. Da wirbel ich natürlich auch im Dreieck-habe vorgekocht und nen Kuchen gebacken. Wir haben aber auch eher einen pflegeleichten Haushalt, finde ich. Hier steht nicht so viel rum, alles hat seinen Platz. Fast. Alles Liebe, Nina

      P.S.: Und ja, putzen muss ich auch. Und Freitag wird der Großeinkauf gemacht!

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  7. Ich kriege diese Frage auch immer wieder gestellt und dann ist meine Antwort oft ein "Schulterzucken". Ich mache einfach, "was mir vor die Füße fällt" und ganz oft liegt da im Moment das Babys (zum Glück fällt es nicht), dann auch die anderen Kinder, der Haushalt, Garten, Einkauf, Essen, Arzttermine, Wäsche und dann ab und an auch noch die Stoffberge und die Nähmaschine.
    Und immer wieder kommt mir dabei das Lied "Ich schaff das schon" von Rolf Zuckowski in den Sinn und dann gehts mit Ohrwurm weiter :-)
    Danke für deinen Einblick.

    Und bei uns läuft es auch ohne Omas und Opas und bis zum Abendessen auch ohne den Gatten.

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    1. Genau, einfach machen...Bin ganz deiner Meinung! Alles Gute für dich! Deine Nina

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  8. Oh liebe Nina!
    Tausend Dank für diesen Post ... mehr brauche ich wohl nicht zu sagen ;-)
    Das hilft mir sehr, sehr, sehr!
    Demnächst hörst Du bestimmt von Okka :-)
    Heute sage ich mal Knutscha!

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    1. Liebe Dorthe, sehr gerne...Ich hoffe sehr, dass ich dir deine Frage beantwortet habe. Mir fällt noch so viel dazu ein, vielleicht muss ich noch einmal was dazu schreiben. Alles Liebe, deine Nina

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    2. Also von mir aus sehr gerne ;-) Vielleicht darüber, wann du den Staubsauger schwingst oder das Bad putzt ;-) Aber der jetzige Post ist bereits extra, extra toll!
      Liebe Grüße, Dorthe

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  9. Ich würde sagen - fast genauso ist es bei uns auch!
    Ich glaube, wenn wir aufeinandertreffen würden, würde es ein
    kleines Feuerwerk geben - vor lauter geballter Lebensenergie!
    Liebe Funkenflüge
    Wolke

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    1. Ha ha, ja das wäre toll! Du machst auch immer einen entspannten Eindruck und deine Kinder finde ich sowieso toll! Viele Grüße, Nina

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  10. Ein wunderbarer Text , so einfach aus dem Leben!
    Jetzt schonmal ein riesengroßes Dankeschön, ich werde mich in Zukunft immer an diesen Text erinnern wenn es mal stressig wird und ich nichts mehr schaffe.;)
    Mein 1. Sohn kam vor 3 Jahren zur Welt...ich muss ehrlich zugeben er war dass pflegeleichteste Kind was man sich vorstellen kann.
    Vor ca 7 Monaten kam dann der 2. kleine Strolch in unsere Familie und ich muss sagen ich war sehr, sehr oft mit den Nerven am Ende.
    Er ist ein Schreikind und durch und durch Tragling.
    Ich habe viele Tage auch jetzt noch wo ich denke"warum bekomme ich es einfach nicht hin"
    Man muss auch dazu sagen deine klasse Einstellung habe ich leider nicht.Aber ich arbeite jeden Tag dran.
    Unser Tag ist auch recht unspektakulär.Der große ist ab 8:00 im Kindergarten in der Zwischenzeit versuche ich so gut es geht den Haushalt zu erledigen.um 12:00 hole ich ihn wieder ab.
    Mache Mittag und wir essen gemeinsam.Nachmittags lasse ich ihn entscheiden was gemacht wird.Ich hasse pflichttermine wie die Pest.
    Da der kleinste sehr viel Zeit in Anspruch nimmt muss der kleine ganz schön verzichten.Das tut mir oft sehr weh.Abends um 18:30 kommt dann der Mann nach Hause wir essen gemeinsam Abendbrot und wir bringen dann die Kinder ins Bett. Zum nähen komme ich seit viele Wochen gar nicht mehr.Aber da sind mir die Kinder wichtiger.
    Ich finde deine Einstellung so wundervoll das ich mir ab jetzt immer wenn ich nicht mehr weiter weiß;)diesen Satz durch den Kopf gehen lasse!
    Einen schönen Abend wünsche ich euch.
    Lg Sina

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    1. Liebe Sina, danke für deine offenen Worte. Meine Mädels sind ja jetzt schon fünf Jahre alt. Als sie klein waren, da war ich manchmal so kaputt, dass ich auf dem Bett sass und nicht wusste wie es weitergehen sollte. Aber es geht immer weiter. Immer!

      Alles Liebe, deine Nina

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  11. Das ist der ganz normale Wahnsinn. Und wenn man auf dem Land wohnt, und die Kinder schon etwas größer sind und die Hobbies nur außerhalb erledigt werden können, kommt noch eie Menge Fahrerei dazu.
    Ich lebe auch so, nur mit größeren Kindern und zwei Jobs die beide toll sind und einem Mann der Selbständig ist und abends zwischen 17 und 22 Uhr nach Hause kommt.
    Eigentlich bin ich eine verheiratete alleinerziehende Mutter :-)
    Aber mir geht es gut, meiner Familie geht es gut und wenn ich nicht alles um uns rum orgenisieren kann, ist das auch nichts. Und ehrlich gesagt, funktioniert es dann auch nicht. *lach*
    Liebe GRüße susanne

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    1. Ha ha, ich liebe es auch alles zu organisieren. Das mag ich einfach! Ja, jetzt spielen die Kinder natürlich noch viel in der Nachbarschaft, das ist einfach! Alles Liebe für dich, deine Nina

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  12. Liebe Nina, diesen Satz höre ich auch oft. Alles eine Frage der Organisation. Und das kann ich. Mein Mann sagt immer ich sei der MANGER....ja das bin ich. Ich habe alle Termine in Kopf, ich weiß was sich wo im Haus befindet, welche Ausflüge mal wieder anstehen, geh einkaufen, Haushalt, organisiere Treffen mit Familie und Freunden.......

    Wenn ich deinen wundervollen Beitrag so lese, muss ich ständig nicken. Unser Tag läuft ähnlich ab. Allerdings erledige ich viel am Vormittag mit der Kleinen ( 18 Monate) , währen die Große ( 4 Jahre) im Kiga ist. In ihrer Mittagsschlafzeit, meist von 12.00h bis 14.00h nähe ich, versende, bestelle, kommuniziere, telefoniere etc.
    Die Nachmittage gehören den Mädels, Spielplatz, Familie, Freunde, Schwimmbad etc.
    Die Abende ab 21.00h meinem Mann und mir. <3

    Mein Mann ist der ruhende POL. Er schafft es, dass ich mich reflektiere........schaffe ich das wirklich alles?!?! Denn leider heisst es auch bei mir allzu oft...das schaff ich , das mache ich noch. Zwar nie auf Kosten des "KINDERZEITKONTOS" , aber immer auf meine. Da schlafe ich lieber nur zwei Stunden. An drei Abenden die Woche gebe ich noch Zumba Stunden......i like <3.

    Eines Tage möchte ich mal wieder zurück in meine Beruf....Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Leib und Seele.....aber jetzt..................jetzt bin ich glücklich....so wie alles ist .....Alles Liebe veronika

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    1. Liebe Veronika, danke für deine offenen Worte! Ja, genau---jetzt ist es gut so wie es ist! Und dass mein Mann mich manchmal zur Besinnung bringt, das ist hier auch so. Wie oft wäscht er mir den Kopf oder gibt mir Denkanstöße. Mein Lieblingssatz von ihm ist ja: "Mach doch wie du willst, machste ja sowieso."! Alles Liebe, deine Nina

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  13. hach - herrlich. Hört sich irgendwie genauso an, wie bei mir... Nur, dass ich das große Glück habe, dass mein Liebster schon nachmittags zuhause ist, und mir gaaaanz viel die Kinder abnimmt (ehrlich gesagt, ist er auch die bessere "Hausfrau" bei uns beiden :-/ ) Mach weiter so, Nina - es ist großartig, was und wie du das machst - wie wir alle Mütter - ob nun arbeitend oder nicht - stolz auf das sein können, was wir leisten!! Und Tiefs gibt es überall... dem einen ist die Arbeit + Kinder mal zuviel, andere hadern ob es genügt, nur die Kinder zu hüten... Perfekt ist nix... - ein großes Hoch auf alle Mütter dieser Tage! Macht's gut! Liebe Grüsse an alle Mitlesenden - Yvonne

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    1. Ha ha, das hab ich mir bei dir schon fast gedacht! Du strahlst auch solche Power aus! Danke für deine netten Worte! Tschaka! Deine Nina

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  14. Klingt gut, dein Leben und deine Einstellung!
    GLG, Claudia

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  15. Liebe Nina, toller Post! Hier ist auch der Alltag voll und voller. Wir arbeiten beide Vollzeit auch zum Teil am Wochenende die Kinder sind bis 15:30 ihr in der Schule, haben natürlich noch Freizeitprogramm etc. Aber wir sind alle glücklich, aber manchmal kommt der ein oder andere zu kurz, das ist klar. Ohne Familie in der nahen Umgebung würde es bei uns auch nicht klappen! Trotz allem kriegen wir alles gut hin und klar: an manchen Abenden denke ich: Hilfe ich kann nicht mehr! Aber wir leben unseren Traum und genau das antworte ich, wenn mich jmd. fragt wie ich das alles schaffe ;) Allerliebste Grüße und dicken knutsch Sabine

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    1. Liebe Sabine, genau...wir leben unseren Traum, auch wenn es manchmal viel ist! Boahh, eine Vollzeitstelle ist schon heftig, das würde hier ohne Familie nicht funktionieren. Obwohl ich manchmal natürlich eher Vollzeit als Teilzeit arbeite....Alles Liebe und bis bald, Nina

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  16. Hi meine liebe Nina,

    du bist halt eine coole Socke Nina! Das Schöne ist ja nicht nur, dass du das alles toll gebacken bekommst, sondern dass du dabei auch Spaß und Freude hast. Und dies strahlst du in jedem deiner Bilder und Postings aus. Das kann schon manchmal echt beflügelnd wirken ;-) Dein Blog war einer der ersten den ich gelesen habe, als ich mich mit dem Thema bloggen und nähen überhaupt auseinandergesetzt habe. Ich mag deinen Lifestyle und deine Klamotten total gerne! Behalt dir diese positive Einstellung blos bei, ich kämpfe jeden Tag aufs Neue damit, aber das macht mich ja auch irgendwie sympatisch *gacker*!

    Allerliebste Grüße
    Sandra

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  17. Hi liebe Nina,
    vielen Dank für Deine Worte - das tut immer wieder gut.
    Ich arbeite auch in Teilzeit zu 80% (nahe Vollzeit :-) und mein Mann kommt auch häufig nicht vor 19 Uhr heim.
    Da gibt es mit 2 Kinder (4 und 6 Jahre) auch viel zu organisieren, aber irgendwie klappt es dann doch immer wieder. Und letztendlich wollte ich es ja auch nicht anders - das Wichtigste ist, dass die Kids mit der Situation gut klar kommen und das ist bei uns der Fall. Die Zeit zum Nähen bleibt leider eigentlich nur Abends, dafür lass ich dann aber auch gerne mal den Haushalt einen Tag liegen, gerade wenn ich merke, dass ich mal wieder eine Auszeit für mich brauche - diese besonderen Momente für einen selbst nicht zu vergessen, das ist meiner Meinung nach auch immens wichtig - denn ohne das klappt es längerfristig nicht.
    Ich finde, dass es wichtig ist, zu begreifen, dass man nicht in allen Bereichen immer 100% geben muss und kann - dann bleibt bei uns der Haushalt mal einen Tag liegen ,die Bügelwäsche steht rum oder das Spielzeug verteilt sich im ganzen Haus - trotzdem versinken wir nicht im Chaos oder Dreck- aber es ist halt nicht perfekt...aber nur so lässt es sich, insbesondere ohne Großeltern vor Ort -wir haben die gleiche Situation- nur im Süden :-) überleben. und glücklich leben.Danke nochmal für die Worte -haben gut getan !
    LG und Danke für Deine tollen Schnitte ! LG Cordu

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  18. Nina, super!
    Vor allem hat mich total begeistert, dass deine Kinder viel "freie" Zeit haben.
    Sind wir also nicht die einzigen, die das so handhaben.

    Carla

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Ihr Lieben, ich freue mich über jeden Kommentar von euch! So bleiben wir in Verbindung! Danke! Deine Nina von Hedi